Ostseebad Baabe

Ostseebad Baabe


Kleiner aber bekannter und staatlich anerkannter Seebadeort (ca. 850 Ew.) mit einem breiten, feinsandigen Strand. Ein Tor am Ortseingang von Baabe erinnert daran, dass hier die Halbinsel Mönchgut beginnt. Rund 300 Jahre lang hatten Zisterziensermönche das Sagen auf der Halbinsel und bestimmten den Lebensrhythmus - bis zur Reformation (1535). Aber auch danach blieben die Mönchguter lieber unter sich. Das änderte sich erst mit der Entwicklung der Seebäder auf der Halbinsel Ende des 19.Jahrhundert.
Die Kleinbahn "Rasender Roland" macht hier seit 1897 Station und dampft dann weiter nach Putbus oder Göhren. Auffällig in der Strandstraße ist die Kirche (1930) und die neuangelegte Strandallee, deren Bäume zu einem Laubengang zusammengeführt wurden. In Baabe gibt es viele kleine Hotels, Pensionen sowie Ferienwohnungen, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden, natürlich im Stil der Bäderarchitektur. Die Kurverwaltung im Haus des Gastes bietet den Gästen und Einheimischen  interessante Veranstaltungen an.

Von der Anlegestelle am Bollwerk fährt ein Fahrgastschiff durch den Greifswalder Bodden um die Insel Vilm. Ein Fährmann rudert mit seinem Boot die Besucher nach Moritzdorf. Hier lohnt ein Aufstieg zum Ausflugsrestaurant "Moritzburg". Man hat eine schöne Aussicht auf die Halbinsel Mönchgut.

Schon gewusst?
"Aussichten" am Kap Arkona. Von den Leuchttürmen sieht man bei klarer Sicht die ca. 54 km entfernte dänische Insel Moen.