Bernstein

Bernstein


Das Harz vorzeitlicher Nadelbäume wird auch als das "Gold des Meeres" bezeichnet. Heftige Stürme spülen den Bernstein zusammen mit viel Seetang an die Küsten Rügens. Es gehört Ausdauer und ein geschulter Blick dazu, die rundlichen, knollen- oder blattförmigen Stücke im Seetang zu finden. Die Farbtöne reichen von weingelb bis rötlich. Bei einem Besuch im Bernsteinmuseum in Sellin erfährt man sehr viel über den Bernstein und seine Bedeutung für die Menschen, sowohl früher als auch heute. Wem das nicht reicht, der sollte nach Ribnitz-Damgarten fahren, hier bietet die OSTSEE-SCHMUCK GmbH die in Deutschland einmalige Gelegenheit, die wichtigsten Stationen der Schmuckgestaltung und -herstellung kennen-zulernen. Interessant ist, dass 95 % des Rohbernsteins für die europäische Schmuckher-stellung aus dem Kaliningrader Gebiet (Königsberg) kommt.

Auf Rügen kann man Bernsteinschmuck überall da zu kaufen, wo es Andenken gibt. Besonders groß ist das Angebot in Binz und Sellin.

Schon gewusst?
Ein "Dumper" ist ein Dreirad-Muldenkipper und war für die Bau- und Landwirtschaft der DDR konzipiert. Er hatte den Spitznamen „Dreikantfeile“. Das Gerät wog selbst eine Tonne und konnte eine Tonne transportieren.
Der Ein-Zylinder-Viertakt-Wirbelkammer Diesel mit 6,5 PS machte das Transportge-rät 26 km/h schnell.
In Lieschow auf Rügen bei Bauer Lange können Interessenten Dumper fahren. Hier finden auch Dumper-Rennen statt.