Ostseebad Binz

Ostseebad Binz


Der größte und bekannteste Seebadeort Rügens (ca. 5.300 Ew.) liegt direkt am Meer. Ein breiter feinsandiger Strand und das flache Wasser bieten ideale Bademöglichkeiten. Die Buchenwälder der Granitz, der Küstenwald der "Schmalen Heide" und der Ortsteil Prora (ehemaliges KdF-Bad) umgeben Binz. Die Hauptstraße mit den zahlreichen Geschäften und Gaststätten führt bis an die 370 m lange Seebrücke. Diese ist Anlegestelle der Ausflugsschiffe und für Spaziergänger ein beliebter Aussichtspunkt. Das Ortsbild wird durch das 1908 errichtete Kurhaus und der etwa 4 km langen Strandpromenade mit den zahlreich erhaltenen Beispielen der Bäderarchitektur geprägt. Eine spielerische Vielfalt gibt den Häusern ein unverwechselbares Aussehen: verzierte Balkone, Erker, Türmchen und Veranden. Mehr als dreizehntausend Gästebetten aller Kategorien in Hotels, Pensionen, Appartementhäusern und Privatquartieren stehen den Besuchern im staatlich anerkannten Seebad zur Verfügung (siehe Zimmervermittlung Binz).

Seit 1895 gibt es den Bahnhof für den "Rasenden Roland" in Binz. Von hier fährt die Kleinbahn in die Ostseebäder Sellin, Baabe, Göhren oder nach Putbus. Empfehlenswert ist ein Spaziergang (ca. 3 km) von Binz zum Jagdschloss Granitz (siehe Jagdschloss Granitz).


Schon gewusst?
Rügenkreide wird auch „Schreibekreide“ genannt. Der Name kommt von einem früheren Verwendungszweck. Die Kreide wurde aufgeschlämmt und getrocknet, anschließend in Stücke geschnitten, mit denen dann an der Schultafel geschrieben wurde. Das ist längst Geschichte. Schon seit einigen Jahrzehnten wird Schultafelkreide aus fein gemahlenem Gips hergestellt. Dieser ist feinkörniger und weicher als die Rügenkreide, somit auch Tafelschonender.