Breege

Breege/Juliusruh


Breege (ca. 790 Ew.) ist ein altes Fischerdorf und liegt an der Nordspitze des Breeger Boddens. Die Kapitänshäuser (18. u. 19. Jh.) erinnern noch an die Blütezeit der Segelschiff-fahrt. Bauart und Größe der Häuser waren ungewöhnlich für ein Fischerdorf. Im Jahre 1887 kamen die ersten Sommergäste nach Breege. Der Hafen ist neben Wiek einer der Haupthäfen am Großen Jasmunder Bodden. Von Breege fahren Ausflugsschiffe zur Insel Hiddensee nach Vitte. Sport- und Fischerboote prägen ebenfalls das Hafenbild. Julius Christoph von der Lancken ließ im Jahre 1795 unmittelbar hinter der Düne ein Sommerhaus und eine ca. 10 Hektar große Parkanlage im französischen und englischen Stil errichten und nannte diesen Landsitz Juliusruh. Von der Lancken mußte schon bald seinen Landsitz verkaufen, der bald verfiel und verwilderte. 1895 erbaute der Berliner Unternehmer Karl Heckert das erste Hotel in den Dünen, das spätere Kurhaus. Im selben Jahr wird die Kurvereinigung gegründet. Der Park wurde wieder hergestellt und erweitert, der Baumbestand hatte sich prächtig entwickelt. 1928 werden Breege und Juliusruh zu einer Gemeinde vereinigt. Seit 1996 trägt Breege den Titel "Seebad". Der Park ist erneut hergerichtet, ein Gedenkstein erinnert an den Erbauer Julius von der Lancken. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sowie Gaststätten sind ausreichend vorhanden. Eine der beliebtesten Gaststätten in Breege ist das "Windland" - sehr gute Küche, freundliche Bedienung und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ein schöner feinsandiger Strand, die "Schaabe", erstreckt sich von Glowe bis nach Breege/Juliusruh.

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Keine Stadt, Gemeinde oder Ort ist weiter als 8 km vom "Wasser" entfernt.