CDFriedrich

Caspar David Friedrich


Der berühmteste Maler der Romantik, Caspar David Friedrich (geboren 1774 in Greifswald, gestorben 1840 in Dresden), durchwanderte zwischen 1801 und 1826 mehrmals mit dem Skizzenblock Rügen und malte eine Reihe stimmungsvoller Landschaftsmotive der Insel. Auch die Stubbenkammer war sein Ziel. So zeichnete er bei seinem ersten Rügenbesuch (1801) den Königsstuhl aus der Strandperspektive. Das berühmte Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen" (um 1820) entstand nach seinem Rügenaufenthalt von 1818. Oft versuchen Besucher der Stubbenkammer vergeblich, dieses Motiv in der Natur wiederzufinden. Friedrich schuf sein Gemälde aus verschiedenen Skizzen eindrucksvoller Stellen der Kreidesteilküste, die es in genau dieser Komposition in der Natur nicht gibt. Friedrich vertrat die Kunstauffassung, dass ein Bild nicht erfunden sondern empfunden sein soll. Sehr viele Bilder Friedrichs befinden sich in der Galerie des Schlosses Charlottenburg. Sein berühmtes Bild von den Kreidefelsen Rügens befindet sich in einer Kunstsammlung in Winterthur (Schweiz).

Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.