Guettin

Güttin


Güttin ist ein Ortsteil der Gemeinde Dreschvitz. Die Landwirtschaft dominiert auch heute noch, es gibt einige Agrarbetriebe. Ferienunterkünfte für Urlaub auf dem Lande sind in geringem Umfang vorhanden.
Eine Besonderheit ist der Regionalflugplatz Güttin (ICAO: EDCG), es ist der einzige Flugplatz der Insel. Die Nutzung der asphaltierten Landebahn ist auf Flugzeuge mit einem Maximalgewicht von 5,7 t begrenzt. Entstanden ist der Regionalflugplatz Güttin als Agrar-flugfeld mit einer Rasenlandefläche. Nach der ausschließlichen Nutzung für Agrarflüge von 1982 bis 1990 wurden im Sommer 1990 erstmals Rundflüge über die Insel angeboten, damals noch mit Agrarschulmaschinen. In den Jahren nach 1990 kamen erste Linienflüge nach Bornholm, Berlin-Tempelhof und Hamburg hinzu.
Im Mai 1993 wurde die 750 m lange Graspiste durch eine 900 m Asphalt-Landebahn mit dazugehörigen Rollwegen ersetzt. Es folgten der Bau eines Towers, eines Abfertigungs-gebäudes mit Gaststätte, einer Tankstelle und eines kleinen Hangars sowie einer Lande-bahnbefeuerung.
Über den weiteren Ausbau wird noch gestritten.

Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.