Nationalparkzentrum

Nationalpark Jasmund


Der Nationalpark Jasmund befindet sich auf der gleichnamigen Halbinsel und hat seit 1990 Nationalparkstatus. Mit einer Größe von 3003 ha ist er der kleinste in Deutschland und der größte auf der Insel Rügen. Dieses besondere Schutzgebiet umfasst 80 % Wald und 20 % Wasser. Die Waldfläche besteht zu 90 % aus Rotbuche und wird als Stubnitz bezeichnet. Die Wasserfläche setzt sich aus Mooren, Seen, 9 Bächen sowie einem 500 Meter breiten Wasserstreifen der Ostsee zusammen. Die Kreideküste, welche als Stubbenkammer bekannt ist, bildet das Herzstück des Nationalpark Jasmund. Zu den bekannten Kreidefelsen gehören der "Königsstuhl" und die "Victoriasicht".
Seit 2004 gibt es das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl und gewährt den Besuchern einen Einblick in die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Die besondere Pflanzenwelt des National-parks weist über 20 verschiedene Orchideenarten auf. Vor allem Rehwild, Rotwild und Dammwild bestimmen den Wildbestand des NP. Eine Besonderheit stellt der Seeadler dar, welcher im NP nistet.
Der Nationalparkgedanke besteht darin, die Natur zu schützen und zu bewahren.
Die Ursprünglichkeit der Natur steht im Vordergrund. Daher gelten hier besondere Schutzvorschriften die eingehlaten werden müssen.


Schon gewusst?
Nach Rügen kam die Kartoffel vermutlich in der 2. Hälfte des 18. Jh.. In den Aufzeichnungen des damaligen Pastors vom Kirchspiel Swantow über die Bewirtschaftung des Pfarrgartens wird die Einrichtung einer "Artoffel-Koppel" auf einem halben pommerschen Morgen (0,655 ha) erwähnt.
In Europa ist die Kartoffel seit 1533 bezeugt. Francis Drake gilt als erster Importeur, da wurde die südamerikanische Kulturpflanze noch "Patata" genannt.