Klloster

Hiddensee - Kloster


Der Ort ist aus einem Zisterzienserkloster hervorgegangen, das von 1296 bis 1536 bestand. Seit der Jahrhundertwende entwickelte sich die kleine Siedlung gleichzeitig mit dem Fremdenverkehr zu einem beliebten Urlaubs-und Ausflugsziel. Von den Hügeln des Hiddenseer Hochlandes, an dessen Südhang Kloster gelegen ist, bieten sich dem Besucher reizvolle Ausblicke über die Insel bis Stralsund und zur rügenschen Westküste.
Ein Anziehungspunkt für Touristen ist die Inselkirche mit einer ungewöhnlichen Innen-gestaltung und die Grabstätte von Gerhard  Hauptmann. Wer sich über den großen deutschen Dramatiker informieren will, sollte die Gerhart-Hauptmann-Gedenkstätte in Kloster aufsuchen.
Das Heimatmuseum gibt Auskunft über die Lebensweise der Hiddenseer und über ihre Insel. Eine Kopie des berühmten Hiddenseer Goldschmucks kann man hier ebenfalls bewundern.
Neben kleinen Hotels und Pensionen gibt es ausreichend gastronomische Einrichtungen, die natürlich ein umfangreiches Fischangebot haben. Der Hafen von Kloster wird von den Fahrgastschiffen stark frequentiert. Sie bringen Tagesgäste von Schaprode oder Stralsund, die gern einen Tag auf der Insel Hiddensee verbringen.

Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.