Lohme

Lohme


Das ehemalige Fischerdorf (ca. 600 Ew.) liegt direkt an einer bis zu 70 m hohen Steilküste auf der Halbinsel Jasmund. Ein spektakulärer Abbruch der Steilküste brachte Lohme bundesweit in die Presse. Ein rund 100 m langer Abschnitt der Steilküste stürzte im März 2005 in den Hafen. Dorthin führt eine Treppe mit 213 Stufen oder steile Serpentinenwege. Auf halber Höhe das Cafe "Niedlich" mit 180 Grad Meerblick, eine Mole gegen die See bietet den Sportbooten eine sichere Anlegestelle.
Ein besonders großer Granitblock (siehe Findlinge) liegt im Flachwasserbereich und trägt den Namen "Schwanenstein" (ca. 60 m³ ). Badegäste konnten sich noch nie so recht mit dem steinübersäten Strand anfreunden, für Naturfreunde jedoch ist Lohme und seine herrliche Umgebung ein ganz hervorragendes Ziel. Unmittelbar am Nationalpark gelegen, nur einen Spaziergang von den Kreidefelsen entfernt, haben die Gäste einen atemberaubenden Blick auf die Nordspitze Rügens - dem Kap Arkona. Hotels, Pensionen und Gastronomie stehen ausreichend und in guter Qualität zur Verfügung.

Von Gerhard Hauptmann soll das folgende Gedicht stammen:
            Ja, wer da flieht dem Lärm der Welt, wer Ruhe für das Beste hält,
            wer, wenn er durch die Wälder streift, die Schönheit der Natur begreift,
            wer, wenn die Sonne untergeht, auf den hohen Ufern träumend steht,
            der hat gewiß in solchen Stunden, was er in Lohme sucht, gefunden.   
   


Schon gewusst?
Ein "Dumper" ist ein Dreirad-Muldenkipper und war für die Bau- und Landwirtschaft der DDR konzipiert. Er hatte den Spitznamen „Dreikantfeile“. Das Gerät wog selbst eine Tonne und konnte eine Tonne transportieren.
Der Ein-Zylinder-Viertakt-Wirbelkammer Diesel mit 6,5 PS machte das Transportge-rät 26 km/h schnell.
In Lieschow auf Rügen bei Bauer Lange können Interessenten Dumper fahren. Hier finden auch Dumper-Rennen statt.