Putbus

Putbus


Die „weiße Stadt“ (ca. 4.700 Ew.) mit den klassizistischen Gebäuden am „Circus“, einem kreisrunden Platz in der Ortsmitte und dem einzigen Theater der Insel am Marktplatz zieht viele Rügenbesucher an. Vor allem ein Spaziergang durch den Putbuser Park, der mit seinem seltenen Baumbestand und dem 8 ha großen Wildgehege (Rot- u. Damwild) zu den größten und schönsten Parkanlagen (75 ha) in Norddeutschland gehört, ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Im ehemaligen Affenhaus, mitten im Park, befindet sich das Puppen- und Spielzeugmuseum. Parkkirche, Marstall, Orangerie (Touristinformation) und die Schlossterassen (das Schloss wurde 1962 abgetragen) gehören ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Fürstenresidenz, die 1810 von Wilhelm Malte I. gegründet wurde. In der Alleestraße 13 konnten die Gäste schon bald nach der Ernennung der Residenz Putbus zum Seebad im Jahre 1816 die ersten Seewasser-Warmbäder genießen. Heute befindet sich in diesem Haus das Uhrenmuseum, klein aber sehenswert. Im Putbus-Museum wird der Besucher über die Geschichte der Stadt und des Fürstenhauses informiert.

Vom Bahnhof Putbus fährt nicht nur die Großbahn nach Bergen sondern auch die Kleinbahn „Rasender Roland“ die Bäderstrecke über Binz, Sellin, Baabe bis nach Göhren, seit 1999 auch bis in den Hafen Lauterbach, Ortsteil von Putbus. Auf dem Bahnhofsgelände kann man sich auch Schmalspur-Eisenbahntechnik des vergangenen Jahrhundert ansehen.

Es gibt in Putbus und Umgebung verschiedene Übernachtungsangebot: Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Privatquartiere. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.


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Keine Stadt, Gemeinde oder Ort ist weiter als 8 km vom "Wasser" entfernt.