Rambin

Rambin


Durch den Ort (ca. 1.000 Ew.) führt die B 96. Im Jahr 1246 erstmals urkundlich erwähnt ist Rambin durch die Landwirtschaft geprägt worden, das gilt auch heute noch.
Die Dorfkirche, eine der ältesten der Insel, entstand um 1246. Geschichtliche Bedeutung hat auch die ehemalige Kapelle des Klosters St. Jürgen von Rambin, ein verputzter Backsteinbau aus dem 15. Jh. Die Kapelle wird heute vom Rügener Kunstverein zu Ausstellungszwecken genutzt. Die insgesamt drei Wohnhäuser hinter der Kapelle gehörten ursprünglich zum Kloster. Der rechte zweigeschossige Backsteinbau ist Klassizismus in reinster Form, K.F.Schinkel soll die Planung beeinflußt haben. Das Relief am Mittelhaus zeigt den heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen.

Ein Anziehungspunkt für Besucher ist der Bauernmarkt "Alter Pommernkaten" am Ortsausgang Rambin Richtung Stralsund. Hier gibt es ein umfangreiches Imbissangebot sowie typische, untypische und regionale Mitbringsel.






Schon gewusst?
Ein "Dumper" ist ein Dreirad-Muldenkipper und war für die Bau- und Landwirtschaft der DDR konzipiert. Er hatte den Spitznamen „Dreikantfeile“. Das Gerät wog selbst eine Tonne und konnte eine Tonne transportieren.
Der Ein-Zylinder-Viertakt-Wirbelkammer Diesel mit 6,5 PS machte das Transportge-rät 26 km/h schnell.
In Lieschow auf Rügen bei Bauer Lange können Interessenten Dumper fahren. Hier finden auch Dumper-Rennen statt.