Strandkorb

Strandkorb


Elfriede Maltzahn, der es 1882 in Warnemünde an der Ostsee zu windig war, bat den Rostocker Hofkorbmacher Wilhelm Bartelmann um Abhilfe. Bartelmann konstruierte ihr eine Art Wäschekorb: Schlankes, aufrechtes Gestell, mit festem Markisenstoff ausgeschlagen. Offensichtlich kam diese Erfindung gut an, denn schon ein Jahr später annoncierte Bartelmann seine "Strandstühle" in der Zeitung.

Der Urkorb, ein Einsitzer, erwies sich allerdings als ungesellig und wurde schnell zum Zweisitzer. Man saß seinerzeit stocksteif und hochgeschlossen in den Strandkörben, eine prüde Kleiderordnung bestimmte früher das Strandbild.





















Schon gewusst?
Rügenkreide wird auch „Schreibekreide“ genannt. Der Name kommt von einem früheren Verwendungszweck. Die Kreide wurde aufgeschlämmt und getrocknet, anschließend in Stücke geschnitten, mit denen dann an der Schultafel geschrieben wurde. Das ist längst Geschichte. Schon seit einigen Jahrzehnten wird Schultafelkreide aus fein gemahlenem Gips hergestellt. Dieser ist feinkörniger und weicher als die Rügenkreide, somit auch Tafelschonender.