Vilmnitz

Vilmnitz


Der Ort ist ein Ortsteil von Putbus und war einst der Herrensitz derer zu Putbus. Aus dieser Zeit stammt die große Backsteinkirche, die den Namen "Maria Magdalena" trägt. Als Erbauungsdatum gilt 1249. Sie wurde als Hof- und Begräbniskirche für das Putbuser Adels-geschlecht errichtet. Bemerkenswert sind die meisterlich gearbeiteten Sandsteinepi-taphien, auf denen Angehörige der Familie Putbus dargestellt sind. Nicht zugänglich ist die Gruft unter dem Altarraum, hier ruhen Mitglieder des Hauses zu Putbus.
Vilmnitz ist bei den Häuslebauern sehr beliebt. In den vielen neuerbauten Häusern gibt es jede Menge Ferienwohnungen. Der frühere Dorfkrug ist heute ein kleines Hotel. Der "Ulmenhof" hat 32 Zimmer und ein Restaurant.
Es gibt viele Rad- und Wanderwege.



Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.