Vitt

Vitt


Das kleine denkmalgeschützte Fischerdorf mit seinen 13 rohrgedeckten Häusern schmiegt sich in eine 40 m tiefen Schlucht. Ein schmaler Hohlweg führt an der "Dorfkneipe" vorbei an den Strand. Eine kleine Mole schützt die Fischerboote, die bei schwerer See auf den Strand gezogen werden. Nach dem morgendlichen Fang räuchern die Fischer für die zahlreichen Touristen, die sich den ofenwarmen Räucherfisch schmecken lassen.
Weithin sichtbar ist die achteckige, schilfrohrgedeckte Kapelle oberhalb des Südhanges, die den Namen Kosegartens trägt. Sie wurde 1816 geweiht. Sehenswert darin ist das große Wandgemälde "Menschen im Sturm" von dem italienischen Maler Gabriele Mucchi, es wurde 1990 fertig gestellt.   
Von Vitt fährt die Arkonabahn zurück zum Parkplatz Putgarten.




Schon gewusst?
Ein „Donnerkeil“ sieht aus wie eine Geschoss-Spitze. Unsere Vorfahren glaubten, es wären die Spitzen der Blitze, die der germanische Gott Donar auf die Erde schleuderte.
Doch es handelt sich um Fossilien aus der Kreidezeit, um Belemniten. Die versteinerten Enden der kalmarähnlichen Tintenfische findet man am Strand. Es sind meist nur Bruchstücke, manchmal etwas längere Spitzen und wenn man Glück hat auch bis zu zwölf Zentimeter lange „Donnerkeile“.